48. Tag Bolnuevo – Besuch

Die Paella von gestern hat doch etwas schwer im Magen gelegen, oder war es der Rotwein? Auf jeden Fall haben wir einen ruhigen Tag gemacht. Am Nachmittag sind wir der Einladung des polnischen Ehepaares gefolgt, mit dem wir gestern zusammen saßen und die schon seit November hier sind. Mit leidlichem Englisch und dem Sprachtalent von Google konnten wir uns ganz gut unterhalten. Für nächste Woche haben wir uns zum Grillen verabredet.

47. Tag Bolnuevo – Paella satt

Das Paellaessen im Sozialraum/Bar des Campingplatzes war bombastisch. Mit 200 Teilnehmern war der Saal ausverkauft. Als Vorspeise gab es Salat, Wurst und Käse, ehe unter großem Applaus die Pellapfannen aufgetragen wurden. Es hat für jeden gereicht und Nachschlag gab es auch. Die riesige Portion habe wir dann mit viel Rotwein runtergespült! Als Nachtisch gab es Flan und Apfelsinen, das iTüpfelchen war zum Schluss der Kaffee mit Schuss!

46. Tag Bolnuevo – super Platz

Es wird zunehmend wahrscheinlicher, dass wir im nächsten Winter wieder hier landen werden. Hier scheint die Sonne! Das Meeresrauschen wiegt einen in den Schlaf! Mit 19€/Tag (ACSI) ist der Platz bezahlbar. Der Platz ist super gepflegt! Der Müll wird täglich entsorgt! Es gibt Waschmaschinen mit Waschmittel und Trockner! In den (sauberen) Waschräumen, den Duschen, den Abwaschplätzen gibt es wirklich heißes Wasser! Wasser und Abwasser gibt es direkt am Stellplatz! Im Sozialraum/Bar werden Veranstaltungen organisiert! Die Sauna müssen wir noch testen. Und das Beste, es gibt vor dem Tor einen SPAR-Laden, der (fast) alles hat. Bars und Restaurants gibt es genug im Ort. Bis zum Puerto de Mazarrón sind es mit dem Fahrrad gerade mal 20 Minuten! Manko: WLAN ist erbärmlich.

Und noch ein unglaublicher Service, der Hundedoktor kommt auf den Platz!

45. Tag Bolnuevo – Rentnertag

Eigentlich sind wir ohne große Erwartungen in den Tag gestartet. Nach dem üblichen Frühstück haben wir einen Spaziergang auf der Strandpromenade gestartet. Ziel war die übernächste Tapasbar. Tapas 7€, Caipiraña 6€, Olivas 1,50€ – Blick übers Meer, unbezahlbar!

Immer wieder neue Bilder vom Strand – Hundestrand.

Nach den Tapas am Mittag gibt es heute nur ein ärmliches Abendessen – Arme Ritter – böß lecker!



Es sollte nur ein Verdauungsspaziergang werden, gelandet sind wir in der Campingplatzbar, in der heute ein Paellaessen statt fand. War wohl der Tag der Schweden. Die hatten ihre eigene Band dabei und wir haben locker auf „Tür an Tür mit Alice“ getanzt.

44. Tag Bolnuevo – Erkundungsfahrt 28 km

Heute haben wir unsere Fahrräder ein wenig strapaziert. Wir sind über El Puerto de Mazarrón, Isla Plana nach Los Madriles geradelt und haben uns ein paar Campingplätze angesehen. Der Campingplatz in Los Madriles macht einen guten Eindruck, keine Hunde erlaubt, einen beheizten Meerwasserpool und ein Hallenbad. Der Nachteil, der Platz liegt am Hang, abseits vom nächsten Ort und zwei Bergwertungen, wenn man hin will. Naja, und das Meer liegt in weiter Ferne.

Bei wolkenlosem Himmel und ganz leichter Briese war die See recht aufgewühlt. Da muss es draußen doch etwas gestürmt haben.

43. Tag Bolnuevo – Sonne pur

Der Wetterbericht hat Recht behalten! Sonne pur und tiefblauer Himmel, gut 20*C und kaum Wind, so kann man den Rentnerwinter genießen! Haben gleich mal die Füße in den Tümpel gehalten. Vielleicht geht es ja morgen weiter rein?

Man nehme: 1000g Garnelen vom Lidl, eine halbe Knolle Knobi kleingeschnitten, etwas Zwiebeln, Salz, Pfeffer und ein viertel Liter bestes Olivenöl und lasse das 24 Stunden ziehen. Dazu Baquette und schon ist das Festmahl perfekt, ok, einen guten Rotwein braucht’s noch.

41. Tag Motril – Gegenwind

Bei reichlich Gegenwind haben wir uns vom Porto de Motril nach Motril hochgekämpft. Im Hintergrund die schneebedeckten Berge der Sierra Nevada, im Vordergrund ein gewässertes Reisfeld.

Motril erschien uns wenig spektakulär, also haben wir uns auf die Rückfahrt konzentriert – Bergab und mit Rückenwind – da hängen wir jedes Ebike ab!

Für den Rest des Tages nehmen wir uns hieran ein Beispiel!

40. Tag Sevilla – Motril 313 km

Der Tag ist mehr oder weniger fürs Fahren draufgegangen. Am Playa de Poniente haben wir einen schönen, sonnigen Stellplatz gefunden. Aktuelles Problem: Das teuer erkaufte Internet will nicht. Also bleibt das Handy! Ersatzweise haben wir erst mal Wäsche gewaschen – war mal wieder dran! Das Wetter ist ein anderes Thema. Es weht ein steifer, böiger Wind aus West-Nordwest von der Sierra Nevada herüber, der bis morgen Vormittag anhalten soll. Dann soll es mit den Temperaturen nach oben gehen, 19*C sind angesagt – schauen wir mal!

39.Tag Sevilla – Kulturtag

Heute haben wir auf Kultur gemacht und uns Sevilla erwandert und erfahren. Vom Stellplatz sind es so drei Kilometer ins Zentrum der Altstadt. Erster Anlaufpunkt was wieder die Plaza de España, wo auf zahlreichen Kachelbildern die spanischen Provinzen dargestellt werden (siehe gestrigen Tag). Daneben steht ein Bild vom Theater, gefolgt vom Hauptportal der Cathedrale, der größten gotischen Kathedrale der Welt.

Der Besuch der Stierkampfarena haben wir auch unter Kultur abgebucht, spanischer Kultur. Da wird viel über heldenhafte Toreros und ganz wenig über wundgestochene und gemeuchelte Stiere erzählt.

Mit HoponHopoff ging es dann anderthalb Stunden an den Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Bewundern konnten wir u. A. die Relikte der Weltausstellung von 1992.

Ein absoluter Höhepunkt war die Besichtigung der Cathedrale von Sevilla, ein gewaltiger Kirchenbau geschmückt in Silber und Gold – Indianersilber und Inkagold.

Das ehemalige Minarett der Mosche, auf der die heutige Cathedrale aufgebaut wurde, wurde in 16. Jhd. zum Glockenturm umfunktioniert. Die 96m bis zur Spitze haben wir zwar nicht erreicht, aber nach schweißtreibendem Aufstieg hat man in gut 60 Meter Höhe einen klasse Rundblick über Sevilla. Um 16:00 Uhr hat die Turmglocke geschlagen, mein Tinnitus klingelt jetzt noch.

38. Tag Falésia – Sevilla 214 km

Heute haben wir uns nach sieben Tagen von unseren Freunden und vom schönen Parque Caravan Asaçoteias in Falésia verabschiedet und uns auf den Weg nach Sevilla gemacht. Unsere Freunde wollen noch bis Ostern in der Region bleiben (und sind bereits im Oktober losgezockelt). Daran sieht man, dass wir als WoMo-Fahrer blutige Anfänger sind und ehrlich, unsere geplanten acht Wochen sind einfach zu kurz.

Die Fahrt zurück nach Spanien 🇪🇸 hat uns wieder in die Zeitzone Mitteleuropas geführt und uns die in der letzten Woche gewonnene Stunde geklaut. Nach unserem Dinnerlunch konnten wir gerade noch den Abendhimmel über dem Guadalquivir bewundern. Der Abstecher in die Stadt reichte nur bis zur Plaza de España.

Die Die Plaza de España ist einer der bekanntesten Plätze in SevillaSpanien. Als Sevilla 1929 die Iberoamerikanische Ausstellung veranstaltete, wurden viele Gebäude für die Ausstellung im Maria Luisa Park errichtet, unter diesen die Plaza de España von Aníbal González. Von „Gebäude“ wird hier deshalb gesprochen, weil der Platz durch ein halbkreisförmiges Gebäude, das sich nahtlos um den Platz legt, erst gebildet wurde. Der Halbkreis hat einen Durchmesser von 200 Metern und soll eine Umarmung der südamerikanischenKolonien durch Spanien symbolisieren. Außerdem zeigt die Öffnung des Halbkreises in Richtung Fluss, als Parabel für den Weg, dem man folgen muss, um nach Amerika zu gelangen. (Wikipedia)