Mi 18. Mai Am Rheinufer

Heute haben wir einen kleinen Abschnitt des Rheinradweges unsicher gemacht. Unser Ziel war Leutesdorf, dort haben wir uns mit einer alten (jungen) Freundin verabredet.

Die Promenade von Bad Hönningen ist wunderschön. An ihrem Ende erfährt man, dass ohne die Schutzheiligen auch in einer Bäderstadt nichts zu holen ist! Apollonia, bitte für uns!

Zwischen Neuwied und Bonn gibt es keine Brücken, nur Fähren.

Von der Fähre Rheinbrohl aus hat man einen schönen Blick auf Burg Rheineck. Hier beginnt auch der Rhein-Main-Limes.

In Leutesdorf haben wir direkt am Rheinufer ein paar schöne Stunden mit unserer Freundin verbracht. Jenseits des Flusses gibt es den Kaltwassergeysir von Andernach. Den Geysir haben wir vor ein paar Jahren gesehen. Heute war es nur der Touristendampfer, der alle zwei Stunden neue Schaulustige ran geschifft hat.

Am Ufer des Rheins gibt es nicht nur Sonnenhungrige.

Der Biergarten am Zolltor ist sicher kein Geheimtip mehr, obwohl er dieses Prädikat verdient hätte.

Die Steillagen sind für uns Rheinhessen ungewohnt und man denkt gleich an schwere Arbeit.

Bad Hönningen verdient es, wieder besucht zu werden.

Di 17. Mai Bad Hönningen – Therme

Zum heutigen Tag gibt es wenig zu erzählen. Nach einem Frühstück in der Sonne haben wir die recht gut ausgestattete Therme aufgesucht.

Und dann gab es noch Kibbling zum Abendessen – das ist so was wie Fischstäbchen auf Holländisch.

Mo 16. Mai – Bad Hönningen

Bad Hönningen haben wir nach einer knappen Stunde mit Durchquerung des Wiedbachtals erreicht.

Hier stehen wir direkt an der Therme, Sehnsuchtsziel für morgen.

Wir stehen direkt am Rheinufer mit Blick auf Bad Breisig.

Erst haben wir mal ein richtiges Gewitter erlebt, bei dem sogar der Fernsehempfang schlapp gemacht hat. Wir hoffen auf die nächsten zwei Tage mit Sonne!

So 15. Mai – Familientreffen

Heute haben wir uns mit der Fischerfamilie in Marienstadt getroffen. Dieser Teil der Familie meint alle Vettern und Cousinen, die aus der Familie Fischer aus Steinwingert stammen. Man trifft sich gewöhnlich im Zweijahresehythmus schon seit über sechzig Jahren. Allerdings ist der Kreis über die Jahre immer kleiner geworden.

Getroffen haben wir uns aber nicht in der Abteikirche, sondern im zugehörigen Brauhaus!

Fr 13. Mai – Koblenz

Vom Camping in Lahnstein bis zum Deutschen Eck sind es knapp zehn Kilometer.

Wenige hundert Meter vor dem Tor führt eine Fußgängerbrücke über die Lahn und man erreicht den Lahnradweg, der hier am rechten Ufer verläuft.

Im Hintergrund sieht man die Allerheiligenberkapelle. Über dem gegenüberliegenden Ufer thront Burg Lahneck, eine malerische Burg aus dem 13. Jhd.

Wenn man an der Einmündung der Lahn in den Rhein steht, hat man einen schönen Blick auf Schloß Stolzenfels.

Der Ehrenbreitstein ist ein etwa 180 m ü. NN liegender Hügelrücken im Gebiet des beiderseits des Rheins liegenden Koblenz, einer kreisfreien Stadt in Rheinland-Pfalz. Er befindet sich – gegenüber der am Deutschen Eck (64,7 m) gelegenen Moselmündung – beim Stadtteil Ehrenbreitstein.

Die Erhebung läuft in einem schroffen Felssporn Richtung lSüdsüdwesten in das Rheintal aus. Auf ihren gipfelnahen Südhochlagen liegt die Festung Ehrenbreitstein (ca. 165 bis 178 m). Die Seilbahn Koblenz verbindet seit 2010 die Koblenzer Rheinanlagen mit einer gipfelnahen Stelle in Nähe der Festung Ehrenbreitstein. (Quelle Wikipedia)

Koblenzer Treffpunkt internationaler Touristik ist das Deutsche Eck mit dem Reiterdenkmal von Kaiser Wilhelm I.

Das Deutsche Eck ist eine künstlich aufgeschüttete Landzunge in Koblenz an der Mündung der Mosel in den Rhein. Ursprünglich nach einer nahegelegenen Niederlassung des Deutschen Ordens so bezeichnet, ist es heute vor allem für das 1897 dort errichtete monumentale Reiterstandbild des ersten Deutschen KaisersWilhelms I., bekannt.L

Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal, das die Rheinprovinzzum 100. Geburtstag des Monarchen in Auftrag gegeben hatte, sollte an die Deutsche Reichsgründung 1871 erinnern und stand in der Tradition vieler in der Kaiserzeit errichteter, patriotischer Denkmäler. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Standbild zerstört, und von 1953 bis 1990 diente sein Sockel als „Mahnmal der Deutschen Einheit“. Da dessen Zweck nach der Wiedervereinigung erfüllt war, wurde 1993 nach kontroversen Diskussionen eine Nachbildung der ursprünglichen Skulpturengruppe wieder auf dem Sockel platziert. (Quelle Wikipedia)

Der Münzplatz gehört zu den Attraktionen der Altstadt.

Gleich um die Ecke gibt es einen Schuppen, den wir früher schon unsicher gemacht haben – Jos Winkel. Da gab es immer Donnerstags Erdnussparty.

An der Imbisshütte am Zentralplatz haben wir schon vor über vierzig Jahren Currywurst Pommes Mayo geschlemmt. Die schmeckt heute noch!

Eine echte Kuriosität haben wir am Lahnufer in Lahnstein gesehen, den Baareschesser. Um das kostbare Grundwasser nicht zu verunreinigen, hatte man als Ersatz für Kläranlagen eine andere Methode entwickelt.

Do 12. Mai – Start in die Sommertouren – Lahnstein an der Lahn

Ab heute ist ein Trip auf den Westerwald angesagt. Genau genommen haben wir den Taunus noch nicht verlassen, wir können aber schon über die Lahn den Westerwald sehen.

Der Weg nach Lahnstein war durch Baustellen gepflastert. Die A66 bei Wiesbaden ist dicht und noch schlimmer die B42 zwischen Rüdesheim und Lorch ist wegen eines Felssturzes seit Monaten immer noch voll gesperrt – hätte man wissen können!

Jetzt kennen wir ein neues Stück Taunus. Der angestrebte Stellplatz war, fast wie befürchtet, auf allen 60 Parzellen besetzt. Kurz entschlossen sind wir drei Kilometer zum ACSI-Camping Wolfsmühle gefahren.

Hier stehen wir direkt an der Lahn auf einem super Platz.

Morgen ist ein Besuch von Koblenz angesagt. In Koblenz habe ich von 1978 bis 1981 gedient. Mal sehen, wie es heute aussieht.

84 Sa 08. April – Wieder zuhause

Am letzten Tag hat es nur einmal geregnet, ohne Pause! Wir sind nach 84 Tagen gesund und mit knitterfreier Emma angekommen.

Am Montag haben wir einen Termin in der Werkstatt. Wenn alles wieder gerichtet ist, planen wir die nächste Tour.

83 Do 07. April – Die (vorläufig) letzte Nacht in der Emma

Ohne Strom zu stehen, ist schon Merde, wie der Franzose sagt! Das Ergebnis, nach fünf Stunden Fernsehen, Festbeleuchtung und Heizung in Betrieb habe ich um zwei Uhr in der Nacht festgestellt, dass der Sog nicht arbeitet. Die Bordbatterie hatte die Mitarbeit eingestellt. Wir haben dann erst mal auf das Frühstück verzichtet, haben entsorgt und haben während der ersten Kilometer die Batterie aufgefrischt. Nächste Station Markgräfler Land.

Hier sind wir gelandet:

Das Weingut Zimmermann war ein Zufallsfund in der App. Hier gibt es eine tolle Aussicht über das Rheintal! Noch besser ist die Weinschenke! Da haben wir den Abschluss unserer Wintertour würdig begangen!