13 Di 31. Oktober – Im Paradies angekommen

Eigentlich waren drei Tage auf dem Camping San Vicente geplant. Der hat uns aber nicht inspiriert und wir sind rund 100km weiter an der Küste nach Süden gefahren.

Hier sind wir im Paradies angekommen, genauer, auf dem Camping Paradies.

Wir stehen nur wenige Meter weg vom (steinigen) Strand.

Die nähere Umgebung könnte auch zum Bleiben verleiten. Der Platz ist kuschelig klein, direkt am Strand, hat die besten Sanitärs, die wir in Spanien gesehen haben, in drei Minuten sind drei Bars/Restaurants zu erreichen und das Wichtigste, Isas Liebling unter den Supermärkten, der Mercadona, ist gerade mal 300m weg.

12 30. Oktober – Ab ins Meer – von Tourizentren umzingelt

Nach rund zweihundert Kilometern haben wir den Campingplatz San Vicente erreicht.

Auf den Platz kommt man nur, wenn man mit kleinem Kastenwagen anreist oder einen Schuhanzieher dabei hat.

Die Strecke über die AP 7 war eigentlich unproblematisch, es sei den, man ignoriert die Empfehlung der Beifahrerin und nimmt die Abkürzung durch die Innenstadt von Valencia. Die kostet Zeit und vor allem Nerven!

Der Strand direkt am Camping liegt im Zentrum vieler bekannter Touristenhochburgen.

Das Wasser hat locker 20 bis 21 Grad, frisch, aber verlockend.

11 So 29. Oktober – Wieder Mitteleuropäische Normalzeit

Heute Nacht haben wir erst einmal die Uhr umgestellt!

Als Tagesprogramm haben wir uns Benicarló vorgenommen.

Erst einmal haben wir uns vom ersten Asiamarkt der Saison locken lassen.

Die Stadt selbst konnte uns nicht überzeugen. Symbolisch steht dafür dieser Schrotthaufen, wohl als Kunst am Bau gedacht.

Selbst der Hafen und der Strand sehen enttäuschend aus.

Hier wurden wir etwas entschädigt!

10 2. Oktober – Peñíscola

Peñíscola haben wir am 12./13. Februar 2020 zum ersten mal besucht. https://emmaontour.de/2020/02/
Heute haben wir einen Kurzbesuch am Strand gemacht.

Städtenamen mit großen Lettern findet man in Spanien öfters und sind immer ein beliebtes Fotomotiv.

Die Altstadt liegt auf einem imposanten Felsen, der 64 m über dem Meer emporragt und mit dem Festland durch einen Sandstreifen verbunden ist, der früher bei Sturm von den Wellen weggespült wurde, sodass sich die Stadt vorübergehend in eine Insel verwandelte. Das Zentrum der Altstadt bildet eine Festungsburg (Zitadelle) aus dem 14. Jahrhundert. (Quelle Wikipedia)

Allgemein bekannt wurde Peñíscola durch die beiden letzten Gegenpäpste der Obedienz von Avignon im Großen Abendländischen SchismaBenedikt XIII. und Clemens VIII. 1411 verlegte Benedikt XIII. (auch nach seinem Geburtsnamen Pedro de Luna und dem Mond in seinem Wappen „Papa Luna“ genannt) seine Residenz in die Burg von Peñíscola im Gebiet des seine Obödienz unterstützenden Königs von Aragón und lebte dort bis zu seinem Tod am 23. Mai 1423. (Quelle Wikipedia)

Heute ist Peñíscola eine bedeutende, attraktive Touristenhochburg.

09 Fr 27. Oktober – Endlich am Mittelmeer

Nach sieben Etappen sind wir nun endlich am Mittelmeer. Wir hätten uns gerne noch etwas Zeit genommen, aber das bessere Wetter hat uns gelockt. Ich stelle mal das Wetter an der Biskaya und am Mittelmeer gegenüber.

Wir haben die N232 genommen, die führt ziemlich gerade nach Süden über das Küstengebirge über dem 1204m hohen Pass Puerto Torro de Miró durch eine sehenswerte Landschaft.

Dann öffnet sich der Blick aufs Mittelmeer.

In Peníscola haben wir den Camping Los Pinos angesteuert.

Hier das wichtigste Tagesereignis, Waschtag.

Im Platzrestaurant haben wir lecker gegessen.

Und morgen geht es in den Pool.

08 Do 26. Oktober – Besuch in Saragossa

Für 1,50 € fährt man mit der Linie 41 bis zur Puerta del Carmen und ist im Stadtzentrum.

Unsere Besuche von Kirchen und Domen reißen nicht ab.

Wir besuchen aber auch gerne Markthallen.

Saragossa ist eine Gründung der Römer.

Die Stadt wurde zwischen 24 und 12 v. Chr. von den Römern unter dem Namen Colonia Caesaraugustagegründet. Auf diese lateinische Bezeichnung geht – über die arabische Zwischenstufe Saraqusṭa – der heutige Name Zaragoza zurück. 380 n. Chr. fand die Synode von Saragossa statt. (Quelle Wikipedia)

Saragossa (spanisch und aragonesischZaragoza[θaɾaˈɣoθa]) ist die 673.010 Einwohner (Stand 1. Januar 2022) zählende Hauptstadt der spanischenAutonomen GemeinschaftAragonien sowie der Provinz Saragossa. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Basílica del Pilar. (Quelle Wikipedia)

Die Basilika del Pilar ist wirklich beeindruckend.

Die Plaza de Nuestra Señiora del Pilar ist mit Abstand das Aushängeschild der Stadt. Sie findet ihren Abschluss mit der Catedral del Salvator (heute zur Mittagszeit für Touristen nicht zugänglich)

Auf dem Platz wurde auch dem Maler und Graphiker Francisco de Goya ein Denkmal gesetzt. Zu Füßen des großen Spaniers stehen Bronzen seiner Musen.

Saragossa liegt an der Einmündung des Río Huerva in der Ebro.

Wir haben sicher nicht alle kleinen Bronzefiguren, die verstreut ausgestellt sind gefunden.

07 Mi 25. Oktober – Atlantik ade

Bei Antritt der Fahrt haben wir uns erst einmal vom Atlantik verabschiedet. Die Bilder zeigen die Steilküste und den sensationellen Strand bei Hendaye. Direkt am Strand steht das Casino d‘Hendaye.

Im Baskenland fällt auf, dass Häuser und Ortschaften liebevoll gestaltet sind, ein gewisser Gegensatz zu vielen Orten im übrigen Frankreich. Typisch sind die kräftigen Farben, mit denen Fensterläden, Türen und Applikationen gestrichen werden.

Nach dem Abschied von der Biskaya sind wir durchgestartet und haben auf dem Camping Zaragoza (Baskisch) / Saragossa (Catalan) eingecheckt.

06 Di 24. Oktober – Spanien, wir kommen!

Heute sind wir Spanien ein Stück weiter auf die Pelle gerückt. Die Grenze können wir schon sehen!

Bevor wir den Campingplatz angefahren haben, haben wir noch einen Abstecher zur Steilküste gemacht. Hier war ich 1973 mit Lothar und Uschi zum ersten Mal, zum zweiten Mal 1974 mit Reinhold (alter Kriegskamerad) und 1991 mit den Kindern.

Auf diesem Camping (ACSI) nahe Saint Jean de Luz sind wir gestrandet.

Der Platz macht einen guten Eindruck, hier könnte man auch länger stehen. Schön ist auch der Bade- und Angelteich.

War uns hier nicht länger hält, ist das Wetter an der Küste der Biskaya. Die Aussichten auf Regen und Wind stehen gut, darum steuern wir morgen Richtung Zentralspanien.

05 Mo 23. Oktober – Dune du Pilat

Mit der Dune du Pilat haben wir das zweite Wunschziel unserer Reise angesteuert.


Die Dune du Pilat (auch Grande Dune du Pilat) an der Atlantikküste bei Arcachon (Frankreich) ist die höchste Wanderdüne Europas. Sie hat einen Nord-Süd-Verlauf und ist bis zu 110 Meter hoch (81 Meter laut SRTM-Daten), 500 Meter breit, etwa 2,7 Kilometer lang (geschätztes Volumen 60 Millionen Kubikmeter) und liegt an der Meeresöffnung des Bassin d’Arcachon, südlich des Städtchens Arcachon und des Vorortes Pyla sur Mer, gegenüber von Cap Ferret. Auf der Westseite (zum Meer) hat sie eine Steigung von zwischen 5° und 20°, die Ostseite fällt stark ab (30° bis 40°) (Quelle Wikipedia)

Der Aufstieg ist eine Herausforderung für Herz und Kreislauf! Isa hat verweigert.

Nach dem Besuch der Dune Du Pilat stand eigentlich noch mal Fruit de Mer auf der Speisekarte. Leider harmonieren die Essenszeiten in Frankreich nicht mit unserem Hunger. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Morgen geht es nach Saint Jean de Luz. Dort habe ich das erste mal Fruit de Mer gegessen und schätzen gelernt.

Wir haben den Rückweg auf überwiegend gut ausgebauten Fahrradwegen entlang von Strand und Hafen gewählt.

04 So 22. Oktober – Arcachon

Nach vier Etappen haben wir die Französische Atlantikküste erreicht.

Heute sind wir wieder über Land gefahren und haben wieder die Weite der Landschaft bewundert. Die Straßen gehen gerade aus und nehmen jeden Hügel mit. Immer wieder kleine Dörfer und Wein. Wir durchfahren schließlich das wichtigste Weinanbaugebiet Frankreichs, das Bordeaux!

Bei Bordeaux haben wir erst die Dordogne, dann die Garonne überquert.

Das Becken von Arcachon ist ein Synonym für Austern.


Das Bassin d’Arcachon (Becken von Arcachonoder Bucht von Arcachon) ist eine etwa 155 Quadratkilometer große Bucht im Südwesten Frankreichs. Es gehört zum Meeresnaturpark Bassin d’Arcachon.

Die Bucht liegt in der Region Nouvelle-Aquitaine, im Département Gironde und im Arrondissement Arcachon gut 42 Kilometer (Luftlinie) südwestlich der Stadt Bordeaux. Das Bassin hat eine annähernd dreieckige Form und wird durch die Halbinsel Cap Ferret fast vom Atlantik abgetrennt. In der Bucht befinden sich ausgedehnte, von Prielen durchzogene Wattflächen, auf denen Gezeitenfischereibetrieben wird.

In der Bucht wird noch von fast 350 Fischern (in abnehmender Anzahl) Austernzucht betrieben, deren Erzeugnisse in den Restaurants der umliegenden Ferienorte, aber auch weltweit als Delikatesse gelten. (Quelle Wikipedia)

Wir sind auf dem Camping Municipal de Verdalle, ein paar Kilometer vor Arcachon untergekommen. Mit dem Fahrrad sind wir in den nahe gelegenen Fischer- und Sportboothafen geradelt.

Hier haben wir das Ziel unserer Gelüste gefunden!

Die Bucht von Arcachon hat etwas von Nordsee. Ebbe und Flut bestimmen den Rhythmus.