Der Stellplatz ist klein und schnuggelig, nur ein paar Kilometer von der Autobahn und wenige Meter von der Rhône entfernt und heute für uns exklusiv. Wir haben im besten Restaurant des Ortes geschlemmt.
Ach die heutige Fahrt hat uns wieder gut 200km Richtung Heimat gebracht.
Hier in Orpesa stehen wir auf dem Campingplatz Bravoplaya. Dieser 5-Sterne Camping scheint fest in deutscher Hand zu sein. Nach einer ersten Erkundungsfahrt festigt sich der Eindruck, dass der Platz alles für den dekadenten Glampingurlauber bietet. Überrascht hat der Preis. Wir zahlen 24€/d all inclusive.
Der Strand sieht gut aus, heute schiebt der böige Wind Wellen bis 1,20m vor sich her.
Auf dem Weg zum Parque Regional Sierra Espuña haben wir erst einmal am Santuario de Santa Eulalia bei Totana halt gemacht. Dieses Kloster hat eine Kirche mit beeindruckenden Wandmalereien und einem anhörbaren Kirchenchor.
Die Sierra Espuña ist ein Gebirge in der spanischen Region Murcia. Das 18.000 Hektar große Gebirge, das Teil der Betischen Kordillere ist, erstreckt sich zwischen den Tälern der Flüsse Guadalentín und Pliego (Stadt). Angrenzende Orte sind Alhama de Murcia, Totana und Mula. Die höchsten Erhebungen sind der 1.583 Meter hohe Morrón de Espuña, gefolgt von Pedro López (1.566 m), Morra de las Moscas (1.507 m) und Morrón de Alhama (1.444 m). (Quelle Wikipedia)
In Serpentinen geht es hoch zu verschiedenen Aussichtspunkten.
Den Morrón de España krönen Radaranlage und Antennen in einem militärischen Sperrgebiet. Wir sind bis zum Stoppschild hoch auf geschätzte 1500m gefahren.
Vom Mirador Morrón de España aus haben wir eine kleine, aber anstrengende Wanderung gemacht. Hier hat man auch den freien Blick auf die zwei höchsten Gipfel des Gebirgszuges.
Kleine Tupfer am Wegesrand und die zur Zeit trockene Quelle des Espuña.
Für die dritte Etappe haben wir die Autobahn genommen. Mal sehen, was die 280 Kilometer kosten werden.
Hier noch ein Eindruck vom Wetter. Zeitweise mussten wir mit der Geschwindigkeit auf 60km/h runter, die Scheibenwischer waren überfordert.
Diese Strecke diente auch zum Test unserer neuen Mautbox, die von Maut1.de für Fahrzeuge bis 3m Höhe. Abgerechnet wird in den nächsten Tagen, es soll eine Email kommen. Die Fahrt durch die Mautschranken hat jedenfalls geklappt.
In Saint-Jean-d‘Angély haben wir den dritten Stellplatz von Camping-Car Park angesteuert. Dieser Stellplatzbetreiber ist und bleibt unser Favorit in Frankreich. Die Abrechnung erfolgt automatisch, wenn man gelegentlich sein Konto auflädt, die Plätze sind bestens ausgestattet (V/E, Strom incl, W-LAN) und liegen in oder an interessanten Orten.
Auch hier stehen wir in einem Park mit einem großen Teich.
Der Regen hat sich dann doch noch friedlich verabschiedet!
Den heutigen Tag haben wir damit verbracht rund um den Retenue de Villeneuve -de-la-Raho Geocaches zu suchen. Mit Cachsucherprofis ist das richtig Arbeit. Die Tour war über 17 Kilometer lang.
Von 19 angesteuerten Caches haben wir 18 gefunden.
Der See ist ein Wasserreservoir, dem es denkbar schlecht geht. Am Ende des Winters und während der aktuellen Schneeschmelze in den Pyrenäen fehlen zwei bis drei Meter Wasser.
Wir haben uns heute weitere 165 km der Heimat genähert. Wenn wir ab morgen jeden Tag die gleiche Strecke bewältigen, sind wir am 25. März zuhause! Spoiler: Den Stress werden wir uns nicht antun!
Wir sind hier gelandet! Der Platz bietet, was man sich wünscht, Pool und Bar auch. Wie er liegt und wie weit es zum Meer ist, werden wir morgen erkunden. Neben den überall anzutreffenden Germanen scheint hier eine Hochburg der Baguettes 🥖 und Leimis 🇬🇧 zu sein.
Im Moment meint es das Wetter wirklich gut mit uns! Gegen die nächtlichen Temperaturen, heute morgen waren es drei Grad, haben wir eine gut funktionierende Heizung. (Die hat in der Nacht wieder mal die Gasflasche leer genuckelt – es gibt Nachschub auf dem Platz.) Uns scheint von morgens bis Abends die Sonne vom blauen Himmel ins Wohnzimmer! Das Thermometer zeigt siebzehn Grad vor der Tür und dreißig im WoMo an. Es weht kein Lüftchen und Isa hat die Sonnencreme rausgeholt.
Dieses Wetter hat uns gleich nach dem Frühstück in die Therme gelockt.
Der Platz ist gut belegt, aber es gibt immer mal Bewegungen, so dass man eine gute Chance auf einen Platz hat. Die Ausstattung läßt keine Wünsche offen und man steht auf trockenem Kalkkieseluntergrund.