011 Di 12. Nov – In der Provinz – Palencia

Zur Zeit Gondeln wir noch durch die Provinz Nordspaniens und bis Bolnuevo sind noch ein paar Schritte.

Heute haben wir als Zwischenstopp den Stellplatz in Palencia angesteuert. Der Platz gewinnt zwar keinen Schönheitspreis, dafür bietet er V/E, Strom (4€/12h) und ist kostenlos.

Das Zentrum der Stadt erreicht man zu Fuß in zehn Minuten. Die Catedral de San Antolín de Palencia macht schon was her.

Auch sonst gibt es in der Stadt Sehenswertes.

Wenn sich der Hunger meldet, ist die Markthalle ein super Ziel!

Und an dieser Bar haben wir für kleines Geld super leckere Tapas gesessen!

010 Mo 11. Nov – Rioja, spanisches Rheinhessen

Was bei uns Rheinhessen ist, ist in Spanien Rioja, die größte und bekannteste Weinregion des Landes. Wir sind in der Hauptstadt des spanischen Rotweins Haro gelandet, die über dem Ebrotal liegt.

Wein hat den Ort, der von Größe und Bedeutung am ehesten mit Nierstein zu vergleichen ist, reich gemacht. Und sie wissen hier, was wichtig ist!

Die Bodegas haben wir durchforstet und auch eine leckere Probe gekauft.

Hauptstadt des spanischen Rotweins:

Die Basílica de Nuestra Señora de la Vega ist ein dreischiffiger klassizistischer Bau aus dem 18. Jahrhundert. Beeindruckend ist der kunstvoll geschnitzte, aber komplett vergoldete spätbarockeAltarretabel. In einem Annexbau zeigt das Museo de La Virgen de la Vega Werke religiöser Kunst aus der Region. (Quelle Wikipedia) (heute geschlossen)

Verschiedene Plastiken zeigen das Leben in einer Weinregion.

Und dann war da noch der Tapasschmaus.

009 So 10. Nov – Bilbao

Mit einigen Erwartungen sind wir nach Bilbao gestartet.

Da die App frühes Erscheinen empfohlen hat, sind wir ohne Frühstück gefahren. Das wäre nicht notwendig gewesen. Auch am späten Nachmittag waren noch reichlich Plätze frei. Aber dafür haben wir einen Platz in der ersten Reihe!

Nach einer kleinen Irrfahrt mit dem Bus haben wir das Highlight Bilbaos doch noch gefunden.


Das Guggenheim-Museum Bilbao ist ein Kunstmuseum für moderne Kunst in Bilbao im spanischen Baskenland. Es hat eine Ausstellungsfläche von 11.000 m² und zeigt sowohl eine Dauerausstellung als auch Sonderausstellungen. Schwerpunkt ist die zeitgenössische Kunst des 20. Jahrhunderts, die auch Teil der Dauerausstellung ist. Objekte sind weniger Malereien und Skulpturen als InstallationenVideokunst und ähnliches. Das Museum ist eines von drei Museen der US-amerikanischen Stiftung Solomon R. Guggenheim Foundation. (Quelle Wikipedia)

Das Museum ist nichts für Kunstbanausen (wie uns), dennoch beeindruckend.

Die moderne Kunst ist oft großformatig.

Bilbao ehrt auch andere Künstler.

Von der Stadt haben wir uns nicht viel angesehen, hier ein paar Eindrücke.

008 09. Nov – San Sebastian II

Unser Weg vom Campingplatz in die Stadt

Der zweite Tag begann mit Schlemmen. Im Cortazar Donostia, einem kleinen Restaurant mit den aller besten Rezessionen auf Google, haben wir uns Tapas gegönnt.

Die Kathedrale von San Sebastian beeindruckt mit ihrer Größe und ihren klaren Linien.

Einige Daten

  • ARCHITEKT: Manuel Echave
  • TURM: Ramón Cortazar
  • STIL: Neugotisch
  • BAUDATUM: 1889-1897
  • BUDGET: 750.000 Peseten
  • BEFLECKTE FENSTER: Juan Bautista Lázaro
  • ORGEL: Spanischer Orgelladen (Azpeitia). 1954

Die Kathedrale hat eine Fläche von 1.915 Quadratmetern, eine Kirchenschiffhöhe von 25 Metern, einen Turm von 75 Metern, ein Mittelschiff mit einer Länge von 64 Metern und einer maximalen Breite von 36 Metern am Querschiff und eine Kapazität von 4.000 Personen. Es handelt sich um eine Kirche mit einem lateinischen Kreuzgrundriss, drei Längsschiffen, einem Querschiff und einem fünfeckigen Kopf. (Quelle: Web-Seite der Kirchengemeinde)

Am heutigen Samstag hat sich viel Volk am Hafen und in der Stadt herumgetrieben und vergnügt.

Blick auf den Badestrand

Ein Wahrzeichen der Stadt ist das Rathaus.

005 06. Nov – Biarritz

Biarritz muss man gesehen haben.

Biarritz (baskisch Miarritze) ist eine französische Gemeinde im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine. Die Stadt hat 25.764 Einwohner (Stand 1. Januar 2021), liegt im Arrondissement Bayonne und ist Hauptort (französisch chef-lieu) des Kantons Biarritz. Sie liegt im äußersten Südwesten Frankreichs und ist außerdem See- und Heilbad an der französischen Atlantikküste. Um 1800 zählte es rund 200 Einwohner. Die Situation änderte sich, als 1854 Kaiserin Eugénie, die Ehefrau von Napoléon III., für zwei Monate nach Biarritz kam und der Kaiser ihr daraufhin eine Residenz bauen ließ, die das Paar danach regelmäßig im Sommer besuchte. Die Residenz dient heute als Hotel. Diese Besuche machten Biarritz bei anderen Königshäusern Europas bekannt, und so kamen die Könige von BelgienPortugal und Württemberg, englische Lords und spanische Granden nach Biarritz, und Ende des 19. Jahrhunderts zählte die Stadt bereits etwa 10.000 Sommerbesucher.  (Quelle Wikipedia)

Unser Weg durch die Stadt.

Das Hôtel du Palais war die Residenz von Kaiserin Eugénie, der Ehefrau von Napoleon III.

Der Strand von Biarritz ist nicht nur bei Surfern beliebt!

Prächtige Villen zeugen von der mondänen Geschichte der Stadt, die nach der Blüte im 19ten und der ersten Hälfte des 20er Jahrhunderts um 1960 endete.

Hier haben wir den eher fleischlichen Gelüsten gefrönt.

Bis zum alten Fischerhafen sind wir gekommen.

004 05. Nov – 1325 Kilometer von Zuhause – Biarritz an der Biskaya

Auch heute haben wir auf die Tube gedrückt und Kilometer gemacht. Jetzt sind wir schon 1325 km weiter und am Atlantik und in der Sonne und im Warmen (25 Grad).

Unser Stellplatz ist gerade mal 200m vom Strand entfernt.

Der Strand nennt sich Plage de Milady.

Die Biskaya ist auch als Surfparadies bekannt. Bei der aktuellen Wellenhöhe von 0,5m war das heute mühsam.

Sehenswert war heute der Sonnenuntergang, auch wenn die Sonne aus diesem Blickwinkel nicht im Meer, sondern über den Küstenbergen Spaniens versinkt.

003 04. Nov – Noch mehr Kilometer – der Sonne entgegen

Für die zweite Etappe in Frankreich haben wir uns für die mautpflichtige Autobahn entschieden.

Nach mehr als 400 Kilometern durch die Bourgogne, die Auvergne und Aquitanien sind wir in dem kleinen Ort Donzenac südlich von Limoge gelandet, wie so oft in Frankreich auf einem Camping Car Parc.

Das Besondere an der Fahrstrecke, die quer durchs Massiv Central führt und mit genau 1000m am höchsten Punkt zu den höchstgelegenen Autobahnen in Europa gehört, ist ein Abschnitt, auf dem ein neues System der Mauterfassung getestet wird. Ohne das zu planen (wir haben uns aufs Navi verlassen) haben wir die A79 genommen, die Teststrecke, die nur noch Mautbrücken, kennt die man ohne Aufenthalt passiert.

Heute hat sich unsere Mautbox von Maur1 wieder bewährt. Sie hat zuverlässig gepiept, die Rechnung kommt später!

Tatsächlich sind wir nach dem nebeligen Schmuddelwetter gestern heute in der Sonne gelandet.

002 So 03. Nov – Kilometer machen – Seurre an der Saône

Am Tag war es trocken, kühl und bewölkt. Wir haben das Beste daraus gemacht und sind erst mal eine Strecke Richtung Sonne gefahren. In Westfrankreich liegen die Temperaturen noch über 20 Grad. Am Mittelmeer wird bis nach Frankreich hinein starker Regen erwartet. Unser Entschluss steht, wir fahren über Bordeaux Richtung Bilbao und dann weiter über Madrid ans Mittelmeer. Wir haben Zeit.

Heute übernachten wir in Seurre, einer kleinen Stadt an der Saône. Vor zweieinhalb Jahren waren wir schon einmal hier und stehen auf dem gleichen Platz, einem der wenigen mit Satelitenempfang.