Herbsttour 2021 – eine Übersicht

23 – 03. Oktober – Starnberg – Adelberg

Nach einem opulenten Frühstück im Kreise der Familie haben wir uns zur Zachersmühle in Adelberg durchgekämpft! Wir sind mitten im Wald gestrandet. Das Beste: Kein Netz, kein Internet. Deshalb kommt der gestrige Tagebucheintrag erst heute.

Die Tankanzeige war bedrohlich gegen rot gefallen. Das bescherte uns neue Erkenntnisse über die Preisentwicklung am Energiemarkt.

Mitten im Wald sind wir auf einem Eselshof gelandet.

21 – 01. Oktober – Ammersee – Riegsee

Heute ist es mal ein kurzer Trip. Nach einer guten halben Stunde haben wir den Campingplatz in Spatzenhausen am Riegsee erreicht.

Für eine Nacht zahlen wir mit ACSI 21€ inclusive V/E, Strom und örtliche Abgaben. Auf dem Terrassencamping schauen wir direkt auf den Herzogstand über dem Kochelsee.

Der Riegsee hat eine Fläche von 188 Hektar. Es handelt sich um einen Toteissee aus der Würmeiszeit, dessen Becken vom Isar-Loisach-Gletscher geformt wurde. Der See ist nur flach ausgeschürft wegen seiner geschützten Lage zwischen den Rippen der Faltenmolasse in der Murnauer Mulde. Gegen Ende der Würmeiszeit war der Wasserspiegel des Sees etwa 10 m höher als heute. Er ist der größte bayrische See ohne oberirdischen Zu- oder Abfluss. Er wird wahrscheinlich durch Grundwasser gespeist und entwässert. Wie man durch Farbproben ermitteln konnte, tritt das Wasser des Sees im Ettingerbach und Hungerbach bei Huglfing in starken Quellen zutage. Quelle: Wikipedia

Die Kulisse ist traumhaft!

Der Kiosk bietet alles Notwendige und im Blockhaus kann man zu annehmbaren Preisen trinken und essen!

20 – 30. September – Auf dem Ammer-Amper-Radweg

Weil die Akkus gerade mal noch 70% beim Start hatten, waren sie nach 36 Kilometern auf 30% runter. Jetzt saugen sie die Zeitflat aus der Stechdose. (4 Stunden/1€).

Der Radweg längs des Sees ist leicht, fast eben, durch die Orte, meist im Uferwald und selten am See. Da stehen Privatdadschen! Jeder Immobilienmakler weiß das drei Dinge zählen: Lage, Lage, Lage. Wenn man ans Wasser kommt, sieht man Segelschiffe, Segelschiffe, Segelschiffe und Stege.

An der nördlichen Spitze des Sees muss man die Amper am Ausfluss des Sees queren um nach Stegen zu kommen.

In Stegen hat uns die Eiswerkstatt mit Affogato überzeugt. Besser noch war der Besuch im Biergarten am See.

19 – 29. September – Königssee – Ammersee

Wenn man die Wetterkarte von heute Morgen und dazu die Wettervorhersage betrachtet, kann jeder nachvollziehen, dass wir geflüchtet sind. Da auch für morgen trübes Wetter angesagt ist, sind wir durch die Regenfront Richtung Westen gefahren.

Wir haben uns Dießen am Ammersee als Ziel ausgesucht. Wegen Problemen auf der Strecke hat uns das Navi gnädig um München herum gelotst.

Der Stellplatz in Dießen geht grundsätzlich ok. 12€/24Std sind am oberen Limit. Allerdings streiken beide vorhanden Stromsäulen. Laut App schon seit Pfingsten. Das erstaunt schon. Naja, ein paar Tage kommen wir auch so zurecht. Der See gibt eine schöne Kulisse.

Der kleine Ort zeigt auch das ein oder andere Fotomotiv.

Eins ist sicher, der Himmel über Bayern ist weiß-blau. Und am See lebt man mit dem Fisch.

18 – 28. September – Vilshoven – Winkel (Berchtesgaden)

Eigentlich muss man sich im Internet für einen Stellplatz bei Bauer Schmid in Übersee anmelden. Das hat nicht so richtig geklappt, deshalb sind wir auf gut Glück hingefahren. Fast haben wir es geahnt, der Platz war voll. Spontan ist Isa eingefallen, dass sie vor fast 50 Jahren mal am Königsee war. Also auf zum Königsee.

In Winkel bei Bischofswiesen, 10 km vor Berchtesgaden, haben wir auf einem ACSI-Platz eingecheckt.

Wir haben uns erst einmal typisch bayrisch vor schönen Bergkulisse gestärkt.

17 – 27. September – Krems – Vilshofen

Das Wetter ist bei der Wahl des nächsten Zieles oft mit entscheidend. Für heute war das Durchziehen einer Schlechtwetterfront angesagt. Wir haben die Klamotten gepackt und sind durch die Front Richtung Westen gefahren. Das Navi hat uns über die B37 und B38 durch das Waldviertel geführt. Regen und Nebel haben uns wenig von dieser Landschaft sehen lassen.

Gelockt hat uns im Landvergnügenkatalog der Biohof Rheinhardt in Vilshofen. Für Landvergnügen gibt es ein gutes Angebot. Strom und Wasser, Dusche und WC sind vorhanden. Der Hofladen hat ein gutes Angebot, leider hat die Weinstube am Montag Ruhetag.

Der Hofhund hat uns beim Abendessen etwas lästige Gesellschaft geleistet.

16 – 26. September – Krems (7) – Wahltag

Auch wenn wir zur Zeit auf Tour sind, natürlich haben wir gewählt – per Briefwahl! Ich mache ja aus meinen politischen Präferenzen kein Geheimnis, aber wen ich gewählt habe, bleibt mein (Wahl)geheimnis!

Den Tag und die Sonne nutzend haben wir wieder eine Fahrradtour mit Jim und Lukas gemacht.

Zunächst hat uns der Treppelweg in die Sackgasse gelockt. Vielleicht sollte man vor der Tour mal in die Karte schauen! Egal, es war ein schöner Abschnitt längs der Donau.

Isa hat sich an das Eiscafé von gestern erinnert – ihr wisst schon, da wo es den leckeren Affogato gibt.

Wir haben dann gegoogelt und tatsächlich ein Heurigenlokal in erreichbarer Entfernung gefunden, das schon am Mittag geöffnet hat. Der Heurige Weinwirtschaft Graf in Unterloiben hat einen blumenreichen Weingarten. Für dieses Mal wird es wohl der letzte Heurige sein, in dem wir frischen Sturm getrunken haben. Morgen gibt es Regen, ein guter Grund, einen Fahrtag einzulegen und der Heimat wieder etwas näher zu kommen.