119 Mi 14. Februar – Cambrils

Dem Platzwart von gestern zur Ehre sei gesagt, heute Morgen hat er uns einen Platz angeboten. Der war aber unter Bäumen und das geht mit uns gar nicht. Wir brauchen freien Blick zum Astra1! Ausschlaggebend war aber die Situation auf den Straßen Richtung französische Grenze. Die spanischen Bauern und LKW-Fahrer machen ernst, aber auch hinter der Grenze ist einiges los. Damit kann die Rückreise noch spaßig werden. Aber wir sind schon mal einen Reisetag dichter dran. In der Hoffnung, dass am Wochenende weniger los ist, werden wir Samstag die Grenze ins Visier nehmen.

Die heutige Etappe was allerdings ganz entspannt über die Mautfreie AP7.

Der Campingplatz Joan in Cambrils hat uns mit Sonne und blauem Himmel empfangen.

Unseren Platz kann man, wie viele andere auch, nur sehr vorsichtig befahren. Die knorrigen Bäume springen sonst den Aufbau an.

Der Campingplatz ist blitzsauber, die Rezeption bestens organisiert, die Infrastruktur ist komplett und er liegt direkt am feinsandigen Strand, an dem entlang die Fahrradautobahn ins Zentrum von Cambrils führt.

118 Di 13. Februar – Pleite in Alcossebre

Wie es sich gehört haben wir erst mal die V/E erledigt und Isa durfte in ihrem Lieblingsladen einkaufen.


Die Tagestour hat uns fast 300km näher an die Grenze zu Frankreich gebracht. Dazu fehlen jetzt nur noch 400km!

Angekommen am Camper Park Alcossebre standen wir erst mal vor der verschlossenen Rezeption. Wir haben uns also zunächst mal den Magen im Campingrestaurant vollgeschlagen.

Der Frust stellte sich später ein. Uns war per WhatsApp ein Platz für vier Tage zugesagt worden. Als der Platzwart dann endlich gefunden wurde, erklärte er mit allergrößtem Bedauern, dass er unsern Platz schon vergeben hat. Jetzt stehen wir vor der Tür am Straßenrand. An der Bar haben wir die Pleite mit einem Absacker gefeiert.

Sollte er morgen früh kein vernünftiges Angebot machen, geht es weiter nach Cambrils. Da haben wir uns schon einen Platz auf Camping Joan gesichert.

117 Mo 12. Februar – Am Strand von El Campello

Der Wind weht weiter kräftig, aber Regen und Wolken haben sich verzogen. Die Sonne scheint bei 24 Grad vom wolkenlosen Himmel. Da sieht der Strand doch gleich ganz anders aus!

Zur Feier des Rosenmontags hier noch ein Bild aus der Unterwasserwelt!

116 So 11. Februar – Am Strand von El Campello

Heut erholt sich das Wetter von Sturm und Regen und legt einen Tag mit Wolken und kaltem Nordwind mit gerade mal 15 Grad ein. Wir haben mit Karin und Achim einen schönen Spaziergang über die Promenade gemacht.

Beachvolleyball ist wohl ein beliebter Sonntagssport.

115 Sa 10. Februar – Grillen und Chillen im Sturm

Aktuell gibt es eine Sturmwarnung von Alicante bis zum Ebrodelta. Wir sind mitten drin. Die Berge bieten zwar etwas Windschatten aber der Gasgrill hat es schwer.

Das Bild gibt den Wind kaum wieder, aber es kracht in den Ästen.

Nebenbei etwas zum Platz: Der ACSI-Platz für 23€/d liegt sehr ruhig, hat teils hohe Eukalyptusbäume, dafür aber TV-Anschluss an jedem Platz. Die Sanitärs sehen fuschneu aus und in der Bar wird man freundlich bedient.

Gegrillt haben wir zusammen mit Karin und Achim. Der Grill hat es geschafft. (Keine Bilder)

114 Fr 09. Februar – Regentag El Campello

Seit Mitte Oktober in Frankreich haben wir keinen Regen gesehen, sieht man ab von etwas Mückenpisse. Letzte Nacht und heute Nachmittag hart es tatsächlich etwas mehr geregnet.

Den Regentag haben wir für die nächste (kurze) Etappe Richtung Heimat genutzt und stehen jetzt auf dem CP El Jardin in El Campello.

Wir hatten uns mit Karin und Achim verabredet und mit ihnen Kaffee und Kuchen genossen.

111 Di 06. Februar – Das Kurbad La Fuente – Fortuna

Fortuna ist eine Gemeinde in der Autonomen Gemeinschaft Murcia in Südost-Spanien. Auf einer Fläche von 148,5 km² leben dort 10.843 Menschen (Stand 1. Januar 2022). Ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Fortuna ist der Tourismus. Es ist einer der wichtigsten Orte für den „Gesundheitstourismus“ in der Region Murcia. Die natürlichen heißen Quellen werden in Form von Thermalbädern vielfältig genutzt. So werden unter anderem Rheuma– und Atemwegserkrankungen behandelt. (Quelle Wikipedia)

Der Campingplatz mit dem 36 Grad Schwimmbad ist touristisch gesehen ein wichtiger Anziehungspunkt für Gäste aus dem europäischen Ausland.

Unser trockenes und sonniges Klima, eines der besten in Spanien, bietet Ihnen die Möglichkeit, unsere Einrichtungen  das ganze Jahr über zu genießen . Wir bieten Ihnen einen Komplex aus vier beheizten SPA-Pools (32 °C bis 36 °C) mit Sprudelbädern, Luftbetten, Schluchten und Wasserfällen, in denen Sie  Momente der Entspannung und des Wohlbefindens  in einer  einzigartigen Umgebung genießen können. (Quelle https://www.campingfuente.com)

Wir stehen auf P20! Wir sind jedoch nicht die ersten Badegäste. Das waren die Römer, die schon im zweiten Jahrhundert hier gekurt haben.

Das Balneario Leana ist seit der Antike bekannt. Leana ist ein Name der vom keltischen Irland bis in den Mittelmeerraum Verwendung fand. Vor dem Kurhaus steht die Figur in Stein gehauen.

Eine Prachtallee führt hin.

Mit der historischen Kutsche sind wir zum Kurhauscafé gekommen und haben uns einen Café Solo gegönnt.

110 Mo 05. Februar – Fortuna La Fuente

Nach 92 Tagen in Bolnuevo haben wir uns heute auf die erste Etappe der Heimreise gemacht. Gabi und Wolfgang haben uns mit einem leckeren Frühstück verabschiedet.

Nach etwas über 90 Kilometern haben wir den Campingplatz an der Therme La Fuente bei Fortuna erreicht. Der Platz ist restlos ausgebucht. Dank Reservierung hatten wir keine Probleme.

Unser Wohnmobil steht hier von Früh bis Spät in voller Sonne. Dementsprechend war die erste Maßnahme das Sonnensegel zu hissen.