122 Mo 03. Mar – Almeria

Heute gibt es wieder Bilder. Erst einmal etwas zur aktuellen Wetterlage. An der Küste zwischen Mazarrón und Agila hat’s gefetzt, Stellplatz Hannibal Land unter, eine Dana ist für den Raum Ronda angekündigt.

Wir hatten entgegen allen Prognosen einen sonnigen, trocknen und angenehm Tag. Wir haben Almeria mit dem Bus angesteuert.

Der erste Weg hat uns in den Hafen geführt, eher eine bescheidene Anlage. Allerdings mit einem bemerkenswerten Industriedenkmal, das ein Hinweis auf bessere Zeiten in Almeria ist – El Cable Inglés.


Der Cable Inglés, auch Embarcadero de Mineral «El Alquife» oder Cargadero de Mineral, ist ein Pier in der südspanischen Hafenstadt Almería, der von 1904 bis 1970 als Erzverladerampe diente. Die Anlage gilt als industriehistorisches Denkmal. (Quelle Wikipedia)

Hier hat man einen guten Blick auf ein Wahrzeichen der Stadt, die Alcazaba de Almeria.

Die Alcazaba von Almería ist eine maurischeFestung, von der man die Stadt Almería in Andalusienin Spanien überblicken kann. Die Alcazaba wurde im 10. Jahrhundert unter dem Kalifen Abd ar-Rahman III. auf einem 85 m hohen Hügel nahe dem Stadtzentrum errichtet. Sie beherbergte seit der formellen Stadtgründung 955 die Residenz des Stadtherren. Während der Taifazeitvon 1012 bis 1091, als die Stadt unabhängig war, war sie die Residenz souveräner Fürsten, die zeitweise für sich den Titel Kalif in Anspruch nahmen. Als Bauherr machte sich besonders al-Muʿtaṣim von 1051 bis 1091 einen Namen. (Quelle Wikipedia)

Ein Juwel der Stadt ist unbestritten die Cathedral Encarnación.

Die Kathedrale von Almería (spanisch: Catedral de Almería), vollständig die Kathedrale der Menschwerdung von Almería (spanisch: Catedral de la Encarnación de Almería), ist eine römisch-katholische Kathedrale in der Stadt Almería, Andalusien, Spanien. Es ist der Sitz der römisch-katholischen Diözese Almería. (Quelle Wikipedia)

Um einen Markt zu veranstalten, braucht es nur den richtigen Anlass!

Das Menu del Dia war nicht schlecht, der Servierlümmel war besonders und wenn man nicht nicht aufpasst, sieht man so aus.

Unser Weg durch Almeria war schon in Odrdnung, bis auf den Rückweg zum Busbahnhof, für den hatte ich mich auf Google verlassen. Die Schleife haben wir mit dem Taxi abgekürzt! 🤣🤣🤣

Auf der Platz ist Romantik angesagt!

121 So 02. Mar – Federvieh

Wir sind auf einem Campingplatz mit eingebautem Wecker. Chanticleer ist stolzer Wächter über sein Federvieh.

Wir haben erst einmal einen Spaziergang durch den Ort gemacht und haben festgestellt, hier ist der Hund begraben, wenn auch hinter einem hübschen Rathaus.

Es gibt noch ein weiteres hübsches Federvieh auf dem Platz. Wer der Prachtvollste oder die Stolzeste ihrer Art ist, kann man sich aussuchen.

120 Sa 01. Mär – Regenfahrt nach Almeria

Heute haben wir Bolnuevo den Rücken gekehrt. Es war ein Abschied im Regen. Im Mercadona haben wir die Vorräte aufgestockt.

Geregnet hat es heute nur einmal – ununterbrochen! Die AP 7 und A7 waren fast leer und gut zu befahren.

Camp y Niño ist ein kleiner Platz mitten in Pechin, ca. 8 Kilometer von Almeria entfernt. Der Ausbau scheint noch nicht abgeschlossen zu sein. Bei Regen wie heute muss man von Pfütze zu Pfütze springen. Die Sanitärs sehen solide und sauber aus. Mit dem Federvieh auf dem Platz und zahlreichen Spielmöglichkeiten sieht es nach einem sozialpädagogischen Projekt aus, wie der Name y Niño vermuten lässt.

119 Fr 28. Feb – Abgebaut

Die Zeit in Bolnuevo geht endgültig zu Ende. Wir haben den Platz abgeräumt. Nur das Stromkabel liegt noch. Wir sind ein wenig melancholisch, freuen uns aber darauf, ab morgen wieder viel Neues und Unbekanntes zu entdecken.

118 Do 27. Feb – Altweiber

Vom Fasching bekommt man hier ja wenig mit. Aber es gibt auch hier Hardcorkarnevalisten. Biggi ist so eine Möhne aus dem Rheinland, die den Festplatz rechtzeitig vor 11:11 Uhr hergerichtet hat.


Die Vorbereitungen für den Aufbruch gehen weiter. Ich habe die Fahrräder geputzt, den Teppich vom Vogeldreck befreit, Tina kam zur Fußpflege und Isa hat sich von Mary die Haare schneiden lassen. Mit ein paar Taps im Oasis haben wir von der Lieblingsbar Abschied genommen.

117 Mi 26. Feb – Pizza

Wir haben heute mit dem Abbauen begonnen. Da das Küchenzelt ausgeräumt ist, „mussten“ wir auswärts essen. Wir waren im Imperial im Hafen, da kosten die Pizzen in der Woche 50%.

Pizza und Nachtisch habe super geschmeckt!

Hier noch die Begründung, weshalb die Pizza Pizza heißt und wie sie zu berechnen ist.

115 Mo 24. Feb – Pläne

Auf dem Platz hier sieht man täglich neue Gesichter. Die Reihen der Stammcamper lichten sich und man sieht immer mehr neue neue Gäste. Viele machen für ein paar Tage oder zwei, drei Wochen Station. Auch wir haben Pläne, wenn es am Samstag weiter gehen soll.

Screenshot

114 So 23. Feb – Waschtag

Der Regen von gestern hat sich verzogen. Wir legen heute einen Waschtag ein. Es ist heiter bis wolkig mit leichtem Wind, beste Voraussetzungen für die Wäsche.

Den Tag genießen wir am Platz.

113 Sa 22. Feb – Abschied

Heute hieß es Abschied nehmen. Gabi und Wolfgang haben uns – auf Zeit – verlassen. Im Mai haben wir schon wieder ein gemeinsames Programm geplant. Heute haben wir ihnen ein Abschiedsfrühstück gemacht. Außer Sekt gab es fast alles mit dem Highlight Spiegeleier mit Speck und Käse.

Ohne ein paar Tränen geht es nicht.

Auch der Himmel hat geweint. Wir erleben einen der seltenen Regentage des Winters.