Gestern hat die 5 Kilo-Gasflasche die Segel gestrichen. Deshalb wird es Zeit, sich auf dem spanischen Gasmarkt umzutun. Wie vorgestern angekündigt, sind wir zu einem Eisenwarenladen in Mazarrón gefahren, um einen Bajonettanschluss für spanische Gasflaschen zu kaufen. Wir sind fündig geworden. Sollte nur 12,50€ kosten. Leider hatte ich aus meinem Adapter-Set die falsche Schraube mitgenommen.
In Größe und Aussehen sind beide gleich, nur der Gewindegang ist verschieden steil. Jetzt ist das auch geklärt, Nachdem ich von Jörg einen alten Bajonettanschluss erhalten habe, wird morgen eine Gasflasche gekauft. In Mazarrón habe ich jetzt endlich daran gedacht, Fotos von der Bodega zu machen.
Einen kleinen Asiático haben wir uns bei Luis gegönnt!
Der Weg hat uns heute erst mal zu Aldi geführt. Wein, Käse, ein FunktionsT-Shirt und ein paar andere Kleinigkeiten waren die Ausbeute. Im Hafen von Puerto de Mazzaron war Isa wieder gut zu Fischen.
Wir haben die Reste unserer Frühstücksfete von gestern verfüttert. Anschließend gab es Entspannung bei Bier, Mojito und Oliven im Hafen.
Wieder mal ein Sonnentag, wie man sich ihn wünscht!
Heute ist der Tag mal ganz anders gelaufen als sonst. Wir haben uns mit Marita, Jörg, Doris und Dieter zum Frühstück verabredet. Wir hatten verabredet, wir, Isa und Helmut, machen Spiegeleier und bringen Brot ? mit. War wohl ein Missverständnis, hatten dann sieben Baquetts auf dem Tisch. Hat sich gegen Abend alles relativiert!
Frühstücksrunde ohne Isa, weggeschnitten, die fühlte sich im Vordergrund unvorteilhaft getroffen.
Sie war aber dabei!
Die Spiegeleier mit Bacon kamen jedenfalls gut an!
Frühstücksbeginn war so um halb elf, gegen zwei gab es Kaffee.
Eins ist uns nicht ausgegangen, der Gesprächsstoff! Camper haben sich immer was zu erzählen! Ich bin heute der Lösung eines Problems näher gekommen! Der Vorrat an Gas, den man von zuhause mitführen kann ist endlich. Gas gibt es auch in Spanien. Allerdings ist eine europäische Lösung gemeinsamer Normen weit in die Zukunft verschoben, auch wenn das Problem nicht wirklich neu ist. Im Jahre 1990 habe ich das in Frankreich erlebt, der Gasvorrat ging zu Ende und ich war zu einer nicht TÜV-geeigneten Lösung gezwungen. Daraufhin habe ich mir ein Adapterset für Europa gekauft. Einer passt in Spanien. Was noch fehlt, ist ein Bajonetanschluss für die spanische Gasflasche, der wird morgen gekauft! Gut dass wir darüber geredet haben!
Dann kam auch das übrige Brot vom Frühstück zu seinem Recht. Mit Olivenöl wurde es die richtige Grundlage für Bier und Tequila! Erst als es uns zu schattig wurde, haben wir die Runde gegen halb sechs aufgelöst.
Man muss oft gar nicht so weit gehen und man kann was entdecken. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir uns zu einer kleinen Wanderung zu einem Ziel aufgemacht, das wir vor einigen Tagen gesehen hatten. Diese Bilderstrecke führt uns hin.
Hinter dem Hundestrand liegt Cabezo del Castellar
Inseln dieser Art, dem Strand vorgelagert, gibt es hier eine ganze Reihe. Diese hier hat im Normalfall einen Zugang über eine schmale Sandbank. Nur wenn der Wind das Wasser in die Bucht drückt braucht man Stiefel. Auf diesem Eiland liegt noch ein Geocache, wir haben also noch ein Ziel für später in der Nähe. Wir nähern uns dem Tagesziel.
Bis ins 20ste Jahrhundert wurden hier Salinen betrieben, von denen trotz Hinweistafel kaum etwas zu erahnen ist. Wir erreichen
Dem erklärenden Text entnehme ich, dass die Archäologen von der Universität Murcia Siedlungsspuren aus der Zeit des zweiten vorchristlichen Jahrhundert bis zum Ende der Römerzeit gefunden haben. Von der Plattform aus hat man einen schönen Blick Richtung Puerto de Mazzaron, auf die bizarren Felsen und Richtung Bolnuevo.
Im Sporthafen haben wir uns dann ein kleines Bier und Oliven gegönnt.
Ein ohrenbetäubender Schrei hat uns angelockt.
Und dann sind wir schwach geworden.
Bei unserem Lieblingsitaliener haben wir uns einen Vorspeisenteller bestellt. Der war lecker und hat gereicht, wir sind ja auf Diät ?????
Der Rest des Tages war einem anderen Thema gewidmet.
Geiger zweiter in Bischofshofen und Dritter in der Gesamtwertung der Vierschanzentournee! .
Das Wetter hat sich heute, im Gegensatz zu Gestern, von seiner besten Seite gezeigt. Es gab kaum Wind und den ganzen Tag Sonne vom blauen Himmel. Nach dem Frühstück haben wir uns zum Wochenmarkt in Puerto de Mazzaron aufgemacht. Fünf Kilo Apfelsinen und fünf Zitronen zu 2,80€ waren sicher ein Schnäppchen. Die Sonne hat uns dann auf einen Spaziergang gelockt, der wie so oft hier endete.
Bei einem kleinen Espresso konnten wir die Sonne genießen.
Unser heutiges Dinnerlunch, selbst gemachte Paella mit Meeresfrüchten (ausnahmsweise mal ein Foto mit Essen).
Heute war das Wetter wieder frustrierend. In der Nacht hat es gewindet, wieder aus Norden und dann wird es immer kalt. Erst am Nachmittag hat sich der Wind gelegt, richtig warm wurde es nicht. Bin dann in die Werkstatt nach Puerto de Mazzaron gefahren und habe eine gebrochene Speiche von Lukas erneuern lassen.
Das war es heute, ein kleiner Spaziergang, gegrillte Garnelen und das Skispringen in Insbruck in der Bar am Eck, mehr als Wolken hatte der Tag heute nichts zu bieten.
Isa hat mich daran erinnert, dass wir viel Fisch essen müssen, unsere Omega3-Pillen sind aufgebraucht. Fisch braten war nicht immer von Erfolg gekrönt, deshalb haben wir uns entschieden, den Freitagsfisch im Restaurant zu essen. Es gibt da eine ganz gute Auswahl im Hafen von Puerto de Mazzaron.
Es ist schon erstaunlich, was man hier für kleines Geld geboten bekommt.
Nicht nur der Andrang im Lokal, sondern auch das, was auf den Teller kam hat überzeugt (keine Bilder mehr vom Essen!). Jedenfalls war Isa von ihrem gegrillten Schwertfisch begeistert, der gebackene Fisch mit Chips (unbekannter Art) fiel dagegen deutlich ab.
Am Kreisel sind wir dann ins neu angelegte Einkaufszentrum eingebogen und haben uns für das Wochenende eingedeckt.
Bei jedem Kreisel, den wir sehen, stellen wir fest (ganz selten gibt es Ausnahmen) das er um Längen besser aussieht, als der Kreisel am Ortseingang von Munster (Örze).
Es gibt hier aber auch weniger schöne Dinge. Diesen Weg, die kürzeste Verbindung zwischen Campingplatz und Puerto sind wir gleich zweimal gefahren, das erste mal und das letzte mal! Das ist eine staubige Schotterpiste, auf der einem die Traktoren und Lastwagen der Gemüsebauern einsauen.
Wenn man den fünfundfünfzigsten Tag auf Tour ist, kann man nicht immer das super Wetter erwarten oder das tollste Abenteuer. Heute blieb der Himmel bedeckt, die Temperaturen bei 13 Grad und eine Band hat auch nicht gespielt. Dafür sieht man mal jemanden, dessen Urlaub zu Ende geht.
Hier wird kein defekter Wohnwagen verladen, hier wird eingelagert. In Mazarrón kann man seinen Caravan oder WoMo bis zum nächsten Urlaub einstellen. Das kostet 250€ im Jahr, der Abhol- oder Bringservice jeweils 50€. Viele Winterflüchtlinge überbrücken so die Zeit bis zum nächsten September.
Wir haben nur eine kleine Einkaufstour nach Mazarrón gemacht, und, wie kann es anders sein, wieder das Bild von der Bodega nicht geschossen.
Wir waren gut durchgefroren und haben uns in die Emma zurückgezogen und uns einen Glühwein gemacht. Erst am Abend hat die Sonne ☀️ die Wolken durchbrochen und uns zu einem Spaziergang animiert.
Nach einem sehr leckeren Menü beim Chinesen vis-à-vis haben wir am Silvesterabend noch einmal den großen Saal gestürmt und uns zusammen mit Jörg, Maritta, Dieter und Doris beim Tanzen vergnügt. Nachdem wir das neue Jahr mit einem Gläschen Sekt begrüßt hatten, wurde es dann doch ziemlich früh. Entsprechend spät wurde das Frühstück, heute noch nach dem Neujahrsanschwimmen um zwölf. Das Anschwimmen hat hier Tradition. Die Zuschauer übertreffen die Aktiven um das Vielfache.
Die Mutigen vor dem Start!
Auf ins frische Nass!
Der Hund war als erster wieder draußen!
Dicht gefolgt vom zähneklappernden Pulk.
Seit Mittag lauschen wir nun der Musik von der Strandfete und gehen das neue Jahr ganz gelassen und in aller Ruhe an.